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Wasserhärtebereich

Bekanntgabe der Wasserhärte

Nach § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes vom 29.04. 2007 ( BGBl. I S. 600; veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Ausgabe Nr. 17 vom 4. Mai 2007) geben wir hiermit aufgrund der vorliegenden Wasseranalysen die unterschiedlichen Härtebereiche des Trinkwassers für die einzelnen Versorgungsgebiete der Stadt Rüdesheim am Rhein wie folgt bekannt.

Detaillierte Wasseranalysen für die einzelnen Versorgungsgebiete finden Sie weiter oben unter dem Punkt Wasseranalysen.

Rüdesheim am Rhein Gesamthärte (°dH) Millimol Calciumcarbonat
je Liter
Härtebereich
Kernstadt 23,30 4,16 hart
Eibingen 12,50 2,23 mittel
Windeck und Trift 10,40 1,85 mittel
Aulhausen 9,26 1,65 mittel
Assmannshausen 10,70 1,90 mittel
Presberg 1,21 0,22 weich

Drei neue Härtebereiche

Diese drei neuen Härtebereiche lösen die alten vier Bereiche ab.

Die Angaben erfolgen in mmol/l (Millimol Calciumcarbonat je Liter), das für Härteangaben international gebräuchlich ist.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung der angegebenen Härtebereiche bei Verwendung der verschiedenen Waschmittel. Durch Mischung von Wasser aus Eigenförderung und Fremdwasser unterliegt die Wasserhärte mischungsbedingten Schwankungen. Des Weiteren kann es, da wir ein Verbundnetz haben, zu Schwankungen bei der Wasserhärte kommen.

Informationen zur Wasserenthärtung

Grundsätzlich entspricht das von den öffentlichen Wasserversorgern gelieferte Wasser den gesetzlichen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und bedarf in seiner Eigenschaft als Lebensmittel keiner Enthärtung.

Wasserenthärtungsanlagen sind nicht grundsätzlich zu empfehlen. Im Regelfall wird eine Zweckmäßigkeit erst geprüft. Aus diesem Grund sollten Sie sich vorab informieren in welchem Härtebereich Ihr Wasser liegt.

Ziel dieser Anlagen ist, die Bildung von Kesselstein zu verhindern. Das Problem kann trotz Enthärtung aber nur bis zu einer Wassertemperatur von ca. 60°C minimiert werden. Während des Enthärtungsvorganges wird der Austausch von Calcium- und Magnesium-Ionen und die Zufuhr von Natriumionen bewirkt. Dabei ist wichtig, dass die Grenzwerte nicht unter- bzw. überschritten werden, da zu stark enthärtetes Wasser als Lebensmittel genutzt, eher gesundheitsschädigend sein kann. Hinsichtlich der Umweltbelastung halten sich der verringerte Einsatz von Waschmitteln und Seife mit der Zugabe von Phosphat ungefähr die Waage.

Falls eine Enthärtungsanlage trotzdem vorgesehen wird, sollte darauf geachtet werden, dass das enthärtete Wasser in einer Bandbreite zwischen 10 und 15°C deutscher Härte liegt und die Anlage mit dem DVGW-Prüfzeichen versehen ist.

Allerdings können wir für das enthärtete Wasser, hinsichtlich der Wasserqualität, keine Garantie übernehmen.